Das Schmerz- und Palliativzentrum am Campus Benjamin Franklin der Charité – Universitätsmedizin veranstaltet den 15. Schmerztag unter dem Motto „Risiko – Benefit. Abwägung in der Schmerztherapie“.
Im Zentrum steht diesmal die Risikoeinschätzung für unterschiedliche Verfahren in der Schmerztherapie. So diskutieren Expertinnen und Experten über kognitive Störungen durch Schmerzmittel, die Auswirkung von Opioiden auf den Hormonhaushalt sowie die Relevanz von Missbrauchs- und Suchtrisiken in der Opiodtherapie. Obwohl chronische Schmerzen die Lebensqualität von Betroffenen stark beeinträchtigen, existieren für viele Schmerzarten noch keine allgemein anerkannten und empirisch belegten Leitlinien. Stattdessen gibt es vielfach kontroverse Empfehlungen, die der individuellen ärztlichen Entscheidung und der „informierten Einwilligung“ des Patienten bedürfen.
Der Schmerztag findet am Samstag, den 20. November von 9.30 Uhr bis 16.30 Uhr in der Botschaft der Tschechischen Republik, Wilhelmstraße 44, 10117 Berlin statt. Medienvertreterinnen und –vertreter sind herzlich eingeladen. Das vollständige Programm sowie das Formular für die Anmeldung finden Sie in unserem Öffnet externen Link im aktuellen FensterProgrammflyer.
(Quelle: Charité Berlin, 18.11.2010)
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