Krebs ist das größte gesundheitliche Problem des 21. Jahrhunderts. Daher widmet sich die nächste Ringvorlesung der Charité – Universitätsmedizin Berlin der Tumormedizin und der Bedeutung einer individuellen Krebstherapie. Im Mittelpunkt steht das Thema „Entscheidung zwischen Leben und Tod: wie Tumorzellen der Therapie entkommen“.
Aufgrund genetischer Schäden kann eine Zelle zur Gefahr für den gesamten Organismus werden. Schutz dagegen bietet der Mechanismus des „programmierten Zelltodes“, der aber in den meisten Tumorzellen nicht mehr funktioniert. Prof. Peter Krammer vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg erforscht diesen Mechanismus und stellt in seinem Vortrag neue Substanzen vor, die in der Lage sind, Tumorzellen in den Tod zu treiben. Über aktuelle Forschungsergebnisse an der Charité, die zu neuen Therapieansätzen in der Behandlung bösartiger Tumoren führen könnten, informiert Prof. Peter M. Schlag, Leiter des Charité Comprehensive Cancer Center. Die Ringvorlesung findet am Montag, 27. September, 19.30 bis 21 Uhr, im Langenbeck-Virchow-Haus, Luisenstraße 58/59, 10117 Berlin statt. Der Eintritt ist frei! Medienvertreterinnen und -vertreter sind herzlich willkommen.
(Quelle: Charité Berlin, 23.09.2010)
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