Die Ausstellung „Die Charité zwischen Ost und West (1945-1992) – Zeitzeugen erinnern sich“ blickt zurück auf die DDR-Zeit des Berliner Universitätsklinikums. Es wird versucht den Arbeitsalltag der Forscherinnen und Forscher sowie des ärztlichen, pflegerischen und technischen Personals einzufangen.
Auch Studierende der damaligen Zeit kommen zu Wort. In Toncollagen berichten die Zeitzeugen über politisch brisante Aspekte ihrer Tätigkeit. Persönliche Fotos und Dokumente bereichern die mündliche Überlieferung. In insgesamt acht Ausstellungsstationen stehen die Bereiche Versorgung, Forschung und Lehre im Vordergrund. Weitere Themen sind die geografische Lage der Charité an der Berliner Mauer und das Überwachungsinteresse durch das Ministerium für Staatssicherheit. In Kooperation mit dem Institut für Geschichte der Medizin, dem Berliner Medizinhistorischen Museum, der Universität der Künste und dem Abgeordnetenhaus von Berlin konnte eine Ausstellung entstehen, die zur Aufarbeitung der SED-Diktatur beiträgt. Medienvertreter sind herzlich zum Presserundgang am Dienstag, den 31. August um 11 Uhr im Abgeordnetenhaus von Berlin in der Wandelhalle, Niederkirchnerstraße 3-5, 10111 Berlin, eingeladen. Um Anmeldung unter der E-Mail info@achimklapp.de wird gebeten. Die Ausstellung läuft vom 2. September bis zum 31. Oktober 2010.
Kontakt:
(Quelle: Charité Berlin, 30.08.2010)
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