Das Julius Wolff Institut der Charité – Universitätsmedizin Berlin erhält jetzt 4,7 Millionen Euro vom Europäischen Fond für Regionale Entwicklung (EFRE) für den Ausbau von Speziallaboren, so genannten Muskuloskeletalen und Biomarker Applikationslaboren (MSA).
Das Institut am Campus Virchow-Klinikum erforscht Erkrankungen und Verletzungen des Bewegungsapparates, wie beispielsweise Gelenkerkrankungen, Bandscheibenleiden und Knochenbrüche. Mit der EU-Förderung sollen in den nächsten drei Jahren moderne Geräte, spezielle Laborausstattungen sowie Systeme zur Dokumentation und Qualitätssicherung beschafft werden.
Schon ab dem nächsten Jahr können in den neuen Laboren dank dieser Fördermittel Therapien zur beschleunigten Knochenheilung und Diagnoseverfahren zur frühzeitigen Erkennung von Heilungsproblemen erforscht und entwickelt werden. Die enge Zusammenarbeit des Julius Wolff Instituts mit dem Berlin-Brandenburg Centrum für Regenerative Therapien (BCRT) und der Graduiertenschule BSRT sowie anderen Einrichtungen der Charité ermöglicht es, die Forschungsergebnisse schnell zur praktischen Anwendung zu bringen.
(Quelle: Charité Berlin, 11.08.2010)
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