Das Team des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) hat neben zwei anderen Gruppen aus Magdeburg und Berlin das Finale des Wettbewerbs „Wissenschaft interaktiv“ erreicht.
Passend zum Wissenschaftsjahr der Energie hat das DIfE-Team aus jungen Wissenschaftlern und PR-Experten ein interaktives Exponat entwickelt, das die vielfältigen Zusammenhänge zwischen Ernährung, Energie und Gesundheit aufzeigt und erklärt. Auf dem Wissenschaftssommer 2010 in Magdeburg wird nun das Publikum darüber entscheiden, welches der drei Finalisten-Teams den mit 10.000 Euro dotierten Publikumspreis erhält.
Der Publikumspreis wird seit 2008 gemeinsam von der Initiative Wissenschaft im Dialog (WiD) und dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft ausgeschrieben. Jedes der im Finale stehenden Teams erhält im Vorfeld 8.000 Euro für die Umsetzung der Exponatideen.
Am DIfE-Ausstellungsstand erfahren große und kleine Besucher wie viel „Treibstoff“ ihr Körper benötigt. Anschließend können sie dann mit Hilfe der „Energiewaage“ testen, ob ihr Körper im Energiegleichgewicht is(s)t. Das heißt, sie können ausprobieren, ob sie pro Tag in etwa soviel Nahrungsenergie aufnehmen, wie ihr Körper verbraucht. Dabei macht sicher der eine oder andere die Entdeckung, dass es bestimmte Lebensmittel in sich haben und wahre Energiefallen sind.
Die Standbesucher erfahren aber nicht nur wie viel Energie verschiedene Lebensmittel liefern und wie viel gespeicherte Energie in Form von Körperfett gesund ist. Mit dem DIfE-Energiemesser können die Besucher auch messen, wie viel Energie zunächst aufgewendet werden muss, um Fleisch, Milch, Eier oder Mais zu erzeugen. Dabei können sie direkt vergleichen, wie viel der investierten Energie am Ende noch in Form von Nahrungsenergie nutzbar ist.
An der Audiobox des DIfE sind die Besucher aufgerufen, ihre Kommentare zu drei Audiobeiträgen abzugeben und mit jungen, engagierten Wissenschaftlern vor Ort zu diskutieren. Die Themen der Audiobeiträge sind: „Darf es auch ein bisschen mehr sein – wie viel Körpergewicht ist gesund?“, „Wie viel Fleisch braucht der Mensch?“ und „Wie halte ich meinen Körper im Energiegleichgewicht?“.
(Quelle: Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke, 31.05.2010)
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