Am Wochenende findet in Berlin die derzeit größte Karrieremesse für Medizinstudenten und junge Ärzte statt. Bereits vor dem offiziellen Start zeichnet sich ab, dass auch die Neuauflage von DocSteps, der Medizinermesse des Marburger Bundes, ein voller Erfolg werden wird. Rund 1.400 Medizinstudenten und junge Ärzte haben sich angekündigt, über 60 Aussteller aus dem In- und Ausland werden im ICC Berlin über Karrierewege in der Medizin informieren. Seit Wochen sind die Teilnehmerplätze sowie die gesamte Ausstellungsfläche restlos ausgebucht.
„Es ist wohl das vielfältige und sehr interessante Seminarprogramm mit fast 50 verschiedenen Workshops, das DocSteps zu einer attraktiven Karrieremesse für Medizinstudenten und Krankenhausärzte macht“, sagt Rudolf Henke, der 1. Vorsitzende des Marburger Bundes. Besonders gefragt sind bei den Medizinern die Seminare zum Arbeitsmarkt für Ärzte, zu alternativen Jobmöglichkeiten und zum Arbeiten im Ausland. Ebenfalls begehrt sind die Panels mit Tipps zur Bewältigung des Arbeitsalltages, zur Weiterbildung und zur familienfreundlichen Arbeitszeitgestaltung. „Die jungen Ärzte erhalten durch DocSteps einen umfassenden Einblick in die ärztliche Arbeitswelt. Anders als noch vor zehn oder zwanzig Jahren steht der heutigen Ärztegeneration ein breites Spektrum interessanter Tätigkeitsbereiche zur Auswahl. Mediziner werden in den verschiedensten Bereichen gesucht, vor allem natürlich in der Klinik und der ambulanten Praxis“, so Henke. DocSteps gebe den Arbeitgebern und weiteren Organisationen die Möglichkeit, sich auf einer großräumigen Fläche zu präsentieren und um ärztlichen Nachwuchs zu werben.
„Durch eine Plattform wie DocSteps kann der Marburger Bund seine Erfahrungen als größter Ärzteverband Europas und einzige Ärztegewerkschaft Deutschlands an junge Kolleginnen und Kollegen weitergeben und neue Impulse für die berufliche Weiterqualifikation und die persönliche Karriereplanung geben“, betont Henke. Auf der Messe werde auch deutlich werden, in welchen Bereichen eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen besonders vordringlich sei. „Die angehenden Ärzte werden sehr genau registrieren, wo ärztliche Leistung entsprechende Wertschätzung erfährt und wo elementare Rechte der Ärzte immer noch nicht verwirklicht sind. Tarifvertragslose Zonen wie die Reha-Kliniken der Deutschen Rentenversicherung werden beim Vergleich zu anderen Einrichtungen sicher besonders schlecht abschneiden“, so der MB-Vorsitzende.
(Quelle: Marburger Bund, 16.04.2010)
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