600 ausgewählte Nachwuchswissenschaftler aus aller Welt, darunter zwei Forscherinnen der Charité – Universitätsmedizin Berlin, treffen jetzt anlässlich des Lindauer Nobeltreffens auf 23 Nobelpreisträger der Chemie.
Die traditionsreiche Begegnung am Bodensee ist eine weltweit einmalige Zukunftswerkstatt, in der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Woche lang Vorträge hören, aktuelle Themen diskutieren und Kontakte knüpfen können. Die Nachwuchstalente haben ein mehrstufiges, internationales Auswahlverfahren erfolgreich abgeschlossen, um an der Tagung teilnehmen zu können. Die studierte Biophysikerin Gohar Ter-Avetisyan ist Doktorandin am Experimental and Clinical Research Center, einem Zusammenschluss zwischen der Charité und dem Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin Berlin. Sie beschäftigt sich mit dem Wachstum natürlicher Ersatzarterien nach Gefäßverschlüssen. Die 26-jährige würde sich besonders über ein Gespräch mit dem Nobelpreisträger für Chemie 2008, Prof. Osamu Shimomura, freuen. Die 25-jährige Jessica Kopf ist diplomierte Biotechnologin und forscht in einem Kooperationsprojekt zwischen der Charité und der Freien Universität Berlin zum Prozess der Knochenheilung auf molekularer Ebene. Beide erhoffen sich einen intensiven Austausch mit den teilnehmenden Wissenschaftlern. Das 59. Lindauer Nobelpreisträgertreffen beginnt am 28. Juni und endet am 3. Juli.
(Quelle: Charité Berlin, 25.06.2009)
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