Die Tarifverhandlungen für die 22.000 Ärzte der 30 Universitätskliniken zwischen der Ärztegewerkschaft Marburger Bund (MB) und der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) sind heute ohne Annäherung zu Ende gegangen. Die Tarifparteien verständigten sich auf eine zweite Verhandlungsrunde am 18. Februar in Berlin. Bei der heutigen ersten Verhandlungsrunde hatten die Arbeitgeber kein Angebot vorgelegt.
Der Marburger Bund verlangt für die 22.000 Uniärzte unter anderem ein durchschnittliches Gehaltsplus von rund neun Prozent, deutliche Erhöhungen der Zeitzuschläge für Überstunden sowie Nacht- und Samstagsarbeit und eine umgehende Angleichung der Ostgehälter ans Westniveau. Zudem sollen fortan alle Ärzte vom Geltungsbereich des arztspezifischen Tarifvertrages erfasst werden. Zurzeit sind dies nur Ärzte, die überwiegend in der Patientenversorgung tätig sind. Rechtsmediziner, Betriebsärzte und wissenschaftlich tätige Mediziner stehen außen vor.
(Quelle: Marburger Bund, 29.01.2009)
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