Deutschland laufen die Ärzte weg! Jedes Jahr kündigen tausende von qualifizierten Ärzten ihre Stellen in deutschen Kliniken und machen sich auf den Weg ins Ausland. Statt Frust und "Burn-Out" finden sie dort erheblich bessere Arbeitsbedingungen und eine höhere Bezahlung vor. Wie kann man diesen Ausverkauf aufhalten? Ein Weg ist eine neue Form der Selbständigkeit, die vom Arzt nur die Investition in eine Reisetasche und das Mitbringen des eigenen Stethoskops verlangt.
Als sogenannter "Honorararzt" verdingt sich eine zunehmende Zahl von deutschen Fachärzten in Kliniken und Institutionen des Gesundheitswesens. Sie kommen manchmal nur für wenige Tage, wenn die Not am größten ist und helfen in Operationssälen und auf den Stationen, übernehmen Nacht- und Bereitschaftsdienste oder besetzen für einige Tage das Notarzteinsatzfahrzeug. Vergütet werden Sie nach Stunden- oder Tagessätzen und landauf, landab verhindern sie derzeit - nahezu unbemerkt von der Öffentlichkeit - einen Kollaps des Gesundheitswesens, der durch das schwindende Fachpersonal überall bedrohlich nahe scheint. Wer den organisatorischen Aufwand, den die Arbeit als Honorararzt mit sich bringt, nicht selber erledigen möchte oder kann, findet Unterstützung bei Lodhiamedics, die mit www.praxis-vertretung.com 2005 die erste deutsche Internetplattform zur Vermittlung von Honorarärzten ins Leben gerufen haben. Ärzte die sich hier kostenlos registrieren können, erhalten Informationen zu Voraussetzungen und Ablauf eines Vertretungsvorganges. Zudem kümmert sich Lodhiamedics um die optimale Zusammenführung von Honorararzt und suchender Klinik oder Praxis. Zudem gehört zum Service die Aushandlung der Vertragsbedingungen und die Betreuung während der Honorartätigkeit.
"Ich bin viel zufriedener, als vorher. Bestimme selbst wo, wann und wie oft ich arbeite. Immer freuen sich die gestressten Mitarbeiter einer Abteilung, dass endlich Entlastung von Überstunden und gestrichenen freien Tagen möglich ist. Ich fühle mich willkommen und werde in meiner Arbeit täglich neu bestätigt!" So berichtet Dr. med. Nicolai Schäfer aus Potsdam, der seit 2003 ausschließlich als Honorararzt im Fachgebiet der Anästhesie und Notfallmedizin tätig ist. "Vor einigen Jahren wollte ich noch unbedingt ins Ausland. Jetzt kann ich meine Arbeitskraft mit gutem Gewissen auch wieder im eigenen Land anbieten!" Schäfer weiter: "Damit auch anderen Kollegen gezeigt wird, wie man wieder zufrieden seine ärztliche Kunst ausüben kann, habe ich mich entschlossen ein Seminar anzubieten, dass den Kolleginnen und Kollegen diesen Weg der Freiberuflichkeit verdeutlicht."
Um die Zufriedenheit der freiberuflichen Honorarärzte weiter zu steigern, unterstützt Lodhiamedics den Bundesverband der Honorarärzte e.V. (Berlin) bei seiner ersten Tagung am Samstag, den 13. Dezember in Potsdam mit dem Schwerpunkt:
„Wie werde ich Honorararzt?“
Hier sollen den interessierten Teilnehmern alle Aspekte des Berufsbildes vermittelt werden. Zudem sollen Vorträge über wichtige Voraussetzungen der Selbständigkeit, über den individuellen Versicherungsbedarf, die Regelungen zur Altersvorsorge, über die speziellen steuerlichen Aspekte, ergänzt durch individuelle Berichte von bereits tätigen Honorarärzten und eine Übersicht über die Verdienstmöglichkeiten den Einstieg in diese "neue" ärztliche Existenz erleichtern helfen. Schäfer: "Die Tätigkeitsform des Honorararztes ist - meiner Meinung nach - eine gute Möglichkeit, die teuer ausgebildeten Kollegen im eigenen Land zu halten! Es kann nicht sein, dass wir weiterhin unsere hochqualifizierten Arbeitskräfte ans Ausland verschenken!"
Weitere Informationen zum Thema Honorararzt erhält man über die Internetadresse: http://www.bv-honoraraerzte.de oder www.praxis-vertretung.com.
(Quelle: Lodhiamedics, 27.10.2008)
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