Dr. Andreas Crusius, Präsident der Ärztekammer Mecklenburg-Vorpommern, überreichte die Prüfungszeugnisse und die Arzthelfer-Briefe im Rahmen einer Feierstunde am vergangenen Freitag in der Ärztekammer. In seiner Festansprache betonte er, dass die Aufgaben der Arzthelfer/-innen immer umfangreicher und komplexer werden: die Patientenschulungen bei chronischen Erkrankungen und die Umsetzung der Telematik sind neue Herausforderungen im beruflichen Alltag.
F�r die Betreuung der Patienten und Unterst�tzung der �rzte vor, w�hrend und nach der Behandlung forderte der Kammerpr�sident eine leistungsgerechtere Bezahlung.
Frau Roswitha Grembocki, Landesvorsitzende des Verbandes medizinischer Fachberufe e. V. bekräftigte die Forderung nach leistungsgerechter Bezahlung. Die Arzthelfer/-innen sind nicht nur wichtige Mittler zwischen Arzt und Patient, sondern leisten täglich interdisziplinäre Arbeit von Kommunikation bis hin zum Management der Praxis.
In diesem Jahr erreichten die Absolventen eine Durchschnittsnote von 2,9. Vier Arzthelfer/-innen schlossen ihre Ausbildung mit einem "Sehr gut" ab. Lediglich vier Prüflinge haben ihre Prüfung nicht bestanden und müssen diese Anfang nächsten Jahres wiederholen.
Die diesjährigen Absolventen gehören zum letzten Jahrgang, der seine Ausbildung als "Arzthelfer/-in" abschließt. Bereits im nächsten August werden nur noch die Berufsbe-zeichnung "Medizinische/r Fachangestellte/r" verliehen. Bereits seit August 2006 hat der "Medizinische Fachangestellte/r" die "Arzthelfer/-in" ersetzt.
Die Ärztekammer Mecklen-burg-Vorpommern trägt seit 1991 in Zusammenarbeit mit den ausbildenden Ärzten die Verantwortung für die Ausbildung bzw. Umschulung zur Arzthelfer/-in, nun Medizinischen Fachangestellten. Auch die Prüfungen werden von der Ärztekammer organisiert und durchgeführt. Kammerpräsident Crusius dankte allen Ausbildern und den Berufsschulen für ihre Arbeit und bat die Absolventen, ihre gute Ausbildung in der Praxis umzusetzen, sich kontinuierlich weiterzubilden, aber auch sich die Freude am Beruf nicht nehmen zu lassen.
(Quelle: Ärztekammer Mecklenburg-Vorpommern, 26.08.2008)
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