Das Thema "HIV-Infektion" ist von unverminderter Brisanz. Weltwelt sind fast 40 Millionen Menschen mit dem HI-Virus infiziert. Nicht nur in den besonders betroffenen Regionen in Asien und Afrika, sondern auch in Europa ist die Zahl der HIV-Infizierten und AIDS-Erkrankten in den letzten Jahren unvermindert angestiegen.
Die Gefahr der HIV-Infektion bzw. der AIDS-Erkrankung ist den Menschen nicht mehr so bewusst wie nach dem "AIDS-Schock" der 80er Jahre. Die Entwicklung neuer Behandlungsmöglichkeiten täuscht darüber hinweg, das HIV/AIDS immer noch hochgradig infektiös und immer noch unheilbar ist.
Die Aufklärungs- und Präventionsarbeit zum Thema HIV/AIDS muss sich dieser veränderten Wahrnehmung anpassen. Nach dem der erste Workshop im Mai 2005 sich mit der Beschreibung dieser veränderter Situation beschäftigte, will der zweite Workshop einen Beitrag zur Erneuerung und Anpassung der Präventionsarbeit leisten.
Teilnehmer und Referenten des Workshops waren insbesondere Personen, Verbände und Vereine, die maßgeblich an der AIDS-Prävention beteiligt sind. Nach der Vortragsreihe wurde in verschiedenen Arbeitsgruppen diskutiert, wo Hemmnisse einer Weiterentwicklung der HIV/AIDS-Prävention entgegenstehen, wie sie beseitigt werden können und welche Anforderungen an die Politik, die Gesellschaft und auch an Risikogruppen gestellt werden können und müssen.
(Quelle: Ärztekammer Mecklenburg-Vorpommern, 13.09.2007)
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