Die Inanspruchnahme des Rückkehrrechts in den Öffentlichen Dienst der Stadt Hamburg führt trotz des laufenden Personalaufbaus mit rund 200 Neueinstellungen im vergangenen und weiteren 100 im laufenden Jahr zu einem zusätzlichen Personalbedarf im medizinischen und pflegerischen Bereich.
"Deshalb führen wir gezielte Einzelgespräche mit Rückkehrern, um sie für den Verbleib im Unternehmen zu gewinnen. Denn der Entschluss, einen zukunftssicheren Arbeitsplatz in einem wachsenden Unternehmen aufzugeben, ist sicherlich in vielen Fällen auch Folge von Fehlinformationen", so Elmar Willebrand, Sprecher der Geschäftsführung der Asklepios Kliniken Hamburg GmbH. "Und den dann noch verbleibenden Bedarf werden wir durch entsprechende weitere Neueinstellungen decken."
Mittlerweile ist auch der erforderliche Stellenabbau in der Verwaltung der Hamburger Asklepios Kliniken unter Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen gesichert. Aufgrund der Abfindungsangebote hat die geplante Zahl von Mitarbeitern einer Beendigung des Arbeitsverhältnisses zugestimmt. Lediglich bei rund 25 Stellen im Bereich der zentralen Verwaltung ist noch offen, ob die Mitarbeiter das Abfindungsangebot annehmen oder eine Versetzung auf Alternativarbeitsplätze erfolgt. Dies ist gelungen, obwohl Asklepios einen Überhang von ca. 130 Stellen in der Zentralverwaltung übernehmen musste, die vor dem Verkauf für Eilbek zuständig waren. Unter Einberechnung dieser Stellen läge die Rückkehrerquote in Eilbek fast doppelt so hoch wie bei Asklepios.
"Von Anfang an haben wir gesagt, dass wir den unumgänglichen Stellenabbau sozialverträglich umsetzen wollen. Dies ist gelungen", so Willebrand. "Dabei ist auch die Versorgungsqualität weiter gestiegen. Durch die im abgelaufenen Jahr eingestellten zusätzlichen Kräfte im medizinischen und pflegerischen Bereich und den parallelen Stellenabbau in der Bürokratie hat sich das Verhältnis von medizinisch-pflegerischen zu patientenfernen Arbeitsplätzen um zehn Prozent verbessert."
Die Asklepios Kliniken Hamburg verzeichnen mit fünf Prozent ein überdurchschnittliches Wachstum der Fallzahlen (Hamburger Schnitt: 3 Prozent). Asklepios geht davon aus, dass in den kommenden Jahren wesentlich mehr Patienten pro Jahr in die Hamburger Häuser kommen. Willebrand: "Dafür werden wir weitere neue Stellen im medizinischen Bereich schaffen."
Asklepios:
Asklepios ist eine der führenden internationalen Klinikketten. Die Gruppe trägt Verantwortung für mehr als 90 Einrichtungen, über 30 Tageskliniken, 20.000 Betten und 34.000 Mitarbeiter in Deutschland, Europa, den USA und künftig China. Jährlich vertrauen rund eine Million Patienten ihre Gesundheit Asklepios an. Mit diesen Kennzahlen und einer Umsatzverantwortung von rund 2,3 Milliarden Euro in der Gesamtgruppe ist Asklepios die größte private Klinikkette in der Bundesrepublik und in Europa. Die Asklepios Kliniken im LBK Hamburg sind mit rund 11.000 Mitarbeitern der größte private Arbeitgeber in der Hansestadt, dem bedeutendsten Klinikmarkt Deutschlands. Asklepios Kliniken in und um Hamburg: Altona, Barmbek, Harburg, Klinikum Nord (Ochsenzoll / Heidberg), St. Georg, Wandsbek, Westklinikum Rissen, Bad Oldesloe, Bad Schwartau.
(Quelle: Asklepios Kliniken, 06.06.2007)
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