Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund (MB) und der Vorstand der Charité werden an diesem Mittwoch und Donnerstag (31.01./01.02.) die Tarifverhandlungen für die rund 2200 Berliner Universitätsärzte fortsetzen. Die erste Verhandlungsrunde am 7. Dezember 2006 war ergebnislos verlaufen.
Beide Tarifvertragsparteien hatten sich im April 2006 auf den Abschluss eines vorläufigen Vorschalt-Tarifvertrages geeinigt, der den Ärztinnen und Ärzten Gehaltseinbußen der vergangenen Jahre teilweise ausglich.
Mit den neuerlichen Verhandlungen soll dieser Vorschalt-Tarifvertrag an den zwischen Marburger Bund und Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) am 30. November 2006 vereinbarten Tarifvertrag für die bundesweit rund 22000 Universitätsärzte angepasst werden. Dies sieht eine Klausel im Berliner Vorschalt-Tarifvertrag vor. Die Ärztegewerkschaft pocht auf eine vollständige Anpassung an den Tarifvertrag mit der TdL, der insbesondere bei den Gehältern deutlich höher sei. Aus diesem Grund erwartet der Verhandlungsführer des MB, Lutz Hammerschlag, äußerst schwierige Gespräche. „Unser Ziel ist die Herstellung gleicher Arbeits- und Einkommensbedingungen bundesweit. Das sind wir den Berliner Ärztinnen und Ärzten schuldig.“
(Quelle: Marburger Bund, 30.01.2007)
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