Mehrere CDU- Ministerpräsidenten begrüßten die Steuerpläne von Finanzexperten Friedrich Merz für den Umbau des Steuersystems. Sie sehen einen dreistufigen Einkommensteuertarif von 12, 24 und 36 Prozent vor, wobei im Gegenzug Vergünstigungen wie steuerfreie Feiertags- und Nachtzuschläge weitgehend gestrichen werden sollen.
Bereits im Vorfeld forderte der saarländische Ministerpräsident, Peter Müller (CDU), deutliche Änderungen an dem bisherigen Steuerkonzept.
Nach seiner Ansicht müsse zur Finanzierung des Systemwechsels in der Gesundheitspolitik ein Zuschlag auf den Spitzensteuersatz von 36 Prozent erhoben werden. Denn will man den Sozialausgleich bei der Umstellung des Gesundheitssystems über das Steuersystem finanzieren, muss eine Anhebung von ein oder zwei Prozentpunkten möglich sein.
(Quelle: Ärztekammer Mecklenburg-Vorpommern, 03.11.2003)
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