Vom 6. bis 9. Dezember 2001 öffnete der Nürnberger Fortbildungskongress, einer der größten deutschen medizinischen Fortbildungskongresse für Ärztinnen und Ärzte in Praxis und Krankenhaus, den Besuchern wieder seine Pforten. Der Kongress führte auch dieses Jahr das Fachpublikum nicht nur aus Bayern in die Frankenmetropole. Die hohen Besucherzahlen, mit rund 3.800 Besuchern, bezeugen die herausragende Bedeutung des Kongresses im Bereich der stationären und ambulanten Versorgung.
Aber auch die 75 Aussteller waren mit dem geschäftlichen Erfolg ihrer Präsenz am Nürnberger Fortbildungskongress zufrieden. Mehr als die Hälfte der ausstellenden Firmen kommt seit vielen Jahren, was die Bedeutung dieses Forums unterstreicht. Angebote der verschiedensten Bereiche sind wie jedes Jahr mit Ständen in der Meistersingerhalle präsent. So konnten sich die Besucher über Medizintechnik, Labortechnik, Diagnostika, Arzneimittel, Heil- und Hilfsmittel sowie Informations- und Kommunikationsmedien informieren.
Umfangreiches Angebot
"Die immer enger werdende Verknüpfung von Theorie und Praxis erlaubt hier einen Einblick in die Medizin von morgen", sagte Dr. H. Hellmut Koch, wissenschaftlicher Kongressleiter und Präsident der BLÄK. Eine Symbiose aus Theorie und Praxis bot der 52. Kongress mit vielen interessanten Vorträgen, Seminaren und Kursen. Der Besuch des Kongresses ist selbstverständlich als ärztliche Fortbildungsveranstaltung zum Erwerb des Fortbildungszertifikates anerkannt, für das Punkte erworben werden konnten. Die Bayerische Landesärztekammer (BLÄK) vergab an den drei Kongresstagen insgesamt über 15.000 Fortbildungspunkte.
Auch an den Röntgen-, Nuklearmedizin- und Strahlentherapie-Kursen sowie am Fortbildungskurs für Arzthelferinnen beteiligten sich 510 Vertreterinnen und Vertreter der verschiedenen ärztlichen Assistenzberufe.
Auch 2001 war der Nürnberger Fortbildungskongress somit wieder ein interessantes Forum für Ärztinnen und Ärzte sowie alle im Gesundheitswesen Tätigen. Fortbildung ist ein wichtiges Thema für alle Ärztinnen und Ärzte, dies bewies der Kongress lebhaft und strafte alle Politiker lügen, die der "Fortbildungsmüdigkeit der Ärzte" derzeit das Wort reden, so der Kammer-Chef abschließend.
(Quelle: Landesärztekammer Bayern, 11.12.2001)
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